Ruanda, das Land der tausend Hügel, ist vielleicht besser bekannt als das Land des Völkermords von 1994. Damit sich eine solch schreckliche Katastrophe nicht wiederholt, werden große Anstrengungen zur Entwicklung des Landes unternommen. Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass durch eine Verbesserung der Lebensumstände aller Menschen in Ruanda abermalige Unruhen verhindert werden.
Als christliches Werk beteiligt sich der DGD mit mehreren Projekten an der Entwicklung Ruandas. Unser Krankenhaus leistet dazu einen Beitrag durch den Aufbau einer Kooperation mit dem Kibogora Hospital, einem abgelegenen ländlichen Krankenhaus im Südwesten Ruandas.
Immer wieder reisen Teams aus erfahrenen Fachkräften dorthin, um schwierige Fälle wie z. B. kindliche Klumpfüße zu behandeln, schwer heilende Brüche operativ zu versorgen und komplizierte gynäkologische Eingriffe vorzunehmen. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe geht es unseren Mitarbeiter/innen dabei auch um die Weiterbildung ihrer einheimischen Kolleginnen und Kollegen. Durch diesen Know-how-Transfer soll die medizinische Versorgung der Bevölkerung spürbar verbessert werden. Unser ruandischer Partner tut sein Bestes, um gute Bedingungen für die Erreichung dieses Ziels zu schaffen. Deshalb ist es unseren Mitarbeiter/innen vor Ort möglich, auf vielfältige Weise zu helfen. Neben der Bereitstellung von Personal durch unser Krankenhaus müssen aber auch spezielle Behandlungsmaterialien, medizinische Geräte und Ausrüstung beschafft und transportiert werden. Zur Finanzierung dieser Hilfsaktionen hat der DGD eine Stiftung (www.dgd.org/foerderstiftung) gegründet, die jede/r durch eine Spende unterstützen kann.
Einen Flyer der Förderstiftung mit einer Übersicht über das Projekt finden sie hier.
DGD-Studienreise nach Ruanda
Die Reisegruppe
Eine 12-köpfige Reisegruppe aus Krankenhäusern und Ausbildungseinrichtungen des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes (DGD) besuchte anlässlich des 25-jährigen Bestehens das Mutterhaus „Abaja ba Kristo“ in Rubengera im Süd-westen Ruandas. Fünf Mitarbeiter/innen nahmen aus dem Krankenhaus Sachsenhausen teil: Uwe Diehm (Krankenhausdirektor), Dr. ...
Geburtshilflich-Gynäkologischer Einsatz im Oktober und November 2011
Vom 25.10.2011 bis zum 11.11.2011 machte sich ein Team aus dem Krankenhaus Sachsenhausen, bestehend aus zwei Gynäkologen, einem Anästhesisten und einem OP-Pfleger, auf den Weg zu einem ländlichen Krankenhaus in Ruanda, um dort medizinische Hilfe, in unserem Fall auf dem ...