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Standort : Medizin / Chirurgie / Chirurgie: Leistunge... / Minimal-invasive Chi... / Laparoskopische Dick... /

Auf der Grundlage der Erfahrungen bei der primären Darmnaht, nach Dickdarmteilentfernungen, wegen komplizierter Divertikulitis und nunmehr 12 Jahren routinierter minimalinvasiver Gallenwegschirurgie sowie indikationsgerechtem endoskopischen Hernienrepaire ist die minimalinvasive laparoskopische Dickdarmresektion seit 1998 fester Bestandteil der Dickdarmchirurgie in unserer Abteilung. Mit diesem schonenden Verfahren werden gegewärtig ca. 2/3 der Dickdarmteilentfernungen ausgeführt. Bei gutartigen Erkrankungen des linksseitigen Dickdarms können sogar über 95% der Patienten von den Vorteilen dieser Methode profitieren.

 

Indikation und Operationstechnik
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Gründe zum minimalinvasiven Entfernen von Dickdarmanteilen (Hemikolektomie links / rechts, Sigmaresektion, anteriore Rektumresektion, Colonsegmentresektionen) bestehen derzeit bei der (komplizierten) Sigmadivertikulitis und dem lokal begrenzten Dickarmkarzinom. Die Operationstechnik des 'schlüssellochartigen' Operierens durch kleinere Arbeitskanäle (Trokare) reduziert das Operationstrauma durch die Vermeidung der üblichen großflächigen Zerstörung der Bauchdeckenarchitektur. Der Ablauf und das Ausmaß der der Operation in der Bauchhöhle am erkrankten Organ und die prinzipielle Technik der Darmnaht bleiben unverändert. Der Einsatz des neuen Ultraschallschneidgerätes und Plasmakoagulators erlaubt zeitsparendes Operieren mit geringerem Blutverlust.

 



Vorteile

 
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Die Vorteile dieser Technik waren für Operateure und bisher so behandelten Patienten gleichermaßen überzeugend: Die nur kurzzeitige postoperative Darmlähmung erlaubt ein frühes Entfernen der Magensonde und einen zügigen Kostaufbau. Das verminderte Infektionsrisiko ermöglicht die Entfernung der Lokaldrainage bis zum 3. postoperativen Tag und schützt vor Wundinfektionen. Neben dem subjektiven Komfortgewinn der Patienten war die erheblich beschleunigte Erholung auch durch frühe postoperative Fieberfreiheit, konsequente Mobilisation und eine ca. 50% verkürzte Dauer der stationären Behandlung objektivierbar. Insgesamt sehen wir in diesen Ergebnissen die attraktive und konsequente Fortführung unseres bisherigen therapeutischen Vorgehens.



 
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