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Standort : Wir über uns / Ethik-Arbeitskreis /

Einleitung


Der im Juni 2005 gegründete Ethik-Arbeitskreis umfasst zur Zeit fünf Mitglieder, die sich aus den Bereichen Ärtzeschaft, Pflegedienst, Klinikseelsorge und Verwaltung zusammensetzt.

Ethische Fragen sind ihrer Natur nach keineswegs leicht zu beantworten, weil sie nicht allein mit objektiven medizinischen und pflegerischen Sachverhalten zu lösen sind, sondern weil sie die moralischen Wertevorstellungen der einzelnen Beteiligten berühren.
Oft kann hier aber ein fachkundiges Berufsgruppen übergreifendes Beratungsteam wie der Ethik-Arbeitskreis weiterhelfen.

Mitglieder
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Zum Ethik-Arbeitskreis gehören:
(von li. nach re.)
Ronny Weigand
Diakon, Beauftragter für Profilentwicklung, Schriftführung
Mila Buhova
Stellvertretende pflegerische Abteilungsleitung der Chirurgie
Norbert Scheu
Referent der Krankenhausdirektion, Leitung des Ethik-Arbeitskreises
Dr. med. Kontrad Stubbig
Chefarzt der Anästhesiologie
Diakonisse Johanna Achenbach
Oberin, Leitung Seelsorge

Ziele

Als fachkundiges Berufsgruppen übergreifendes Beratungsteam:
- Hilfestellung für Mitarbeitende im Umgang mit ethischen Fragen in der Krankenhausversorgung
- Unterstützung bei der Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung der ethischen,  
  medizinischen, pflegerischen, ökonomischen und juristischen Aspekte
- Förderung der ethischen Kompetenz der Mitarbeitenden durch Fort- und Weiterbildung, u. a.   Diakonie-Seminare
- Beratung in ethischen Grundsatzfragen
- Erstellung von Krankenhaus-Leitlinien

Bisher bearbeitete Themenfelder

- Durchführung des Workshops "Ethik und Ethik-Beratung im Krankenhaus"
- Besonderheiten im Umgang mit Patienten anderer Religionen, insbesondere Islam
- Betreuung von Schwerstkranken und Begleitung von Sterbenden
- Umgang mit verstorbenen Patienten und deren Angehörigen
- Umgang mit Eltern bei Totgeburten, Bestattung und Trauerfeier
- Umgang mit transsexuellen Patienten
- Jahresgedenkgottesdienst für Angehörige von Verstorbenen
- Konfliktfeld zwischen medizinischer Fürsorgepflicht und Patientenautonomie
- Organtransplantation am Beispiel einer Nierentransplantation
- Bluttransfusion bei Zeugen Jehovas

Wie kommen wir zu Ergebnissen?

Ethischer Entscheidungsfindungsprozess:
- Durch Arbeitsgruppen, z. B. Bestattung von Tot- und Fehlgeburten
- Einbindung weiterer Kompetenzberater - Juristen, Beauftragte z. B. für Transplantation, Theologen
- Erstellen von Krankenhaus-Leitlinien
- Durch Arbeitsgruppen, z. B. Bestattung von Tot- und Fehlgeburten- Einbindung weiterer Kompetenzberater - Juristen, Beauftragte z. B. für Transplantation, Theologen- Erstellen von Krankenhaus-Leitlinien

Wie werden Ergebnisse kommuniziert?

Bei ethischen Fragestellungen:
- Anfrage an den Ethik-Arbeitskreis
- Bearbeitung der Frage
- Rückkopplung an die Krankenhausdirektion und den Geschäftsführer
- Rückmeldung an die Beteiligten



 
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