DGD Krankenhaus Sachsenhausen legt Abteilungen für Gynäkologie und Geburtshilfe zusammen

Frankfurt. Das DGD Krankenhaus Sachsenhausen legt seine Abteilungen für Gynäkologie und Geburtshilfe wieder zusammen. Hintergrund ist eine unternehmerische Entscheidung der Geschäftsführung, die sich aus einer strukturellen Neubewertung ergab. Die fachlich-medizinische Leitung der neuen Abteilung „Gynäkologie und Geburtshilfe“ übernimmt künftig Prof. Dr. Amadeus Hornemann, seit Juli 2020 Chefarzt der Klinik für operative Gynäkologie. Für die Zusammenführung der Abteilungen sollen jetzt insbesondere die im Oktober anstehenden Renovierungsarbeiten auf der geburtshilflichen Station genutzt werden. „DGD“ steht für „Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband“. 

Die Krankenhausfinanzierung hat sich in den letzten Jahren derart verändert, dass Krankenhäuser immer wieder ihre Strukturen überprüfen und gegebenenfalls anpassen müssen. „Auch in unserem DGD Krankenhaus Sachsenhausen müssen wir von Zeit zu Zeit Strukturen anpassen, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen zu können“, sagt Dr. Claudia Fremder, Geschäftsführerin der DGD GmbH, Träger des DGD Krankenhaus Sachsenhausen.

Aktuell wurde eine Neubewertung der beiden chefärztlich geleiteten Abteilungen „Gynäkologie“ und „Geburtshilfe“ vorgenommen. „Dabei sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es nicht sinnvoll ist, beide Bereiche unter getrennter chefärztlicher Leitung zu belassen“, sagt Geschäftsführer Hubertus Jaeger. Daher wurde die Entscheidung getroffen, die beiden Abteilungen unter einer chefärztlichen Leitung wieder zusammenzuführen.

„Wir haben Herrn Prof. Amadeus Hornemann gebeten, diese Aufgabe zu übernehmen und beide Bereiche als eine Einheit zu führen und zu organisieren. Sehr dankbar sind wir ihm, dass er diese zusätzliche Herausforderung angenommen hat! Gemeinsam mit ihm – und natürlich den Mitarbeitenden der Abteilungen – werden wir die neue Abteilung „Gynäkologie und Geburtshilfe“ zukunftsfähig aufstellen.“ Dazu sollen jetzt insbesondere die im Oktober anstehenden Renovierungsarbeiten auf der geburtshilflichen Station genutzt werden.

Frau Dr. Anke Reitter, bisherige Chefärztin der Klinik für Geburtshilfe, dankt die Geschäftsführung sehr für die geleistete Arbeit in den zurückliegenden Jahren. „Wir bedauern, künftig auf ihren medizinischen Sachverstand verzichten zu müssen. Für ihre berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und Gottes Segen“, so Dr. Claudia Fremder. Im Zuge der Zusammenlegung der beiden Abteilungen ergeben sich keine weiteren personellen Konsequenzen, wie die Geschäftsführerin betonte.

Mediparg 

Radiologie Sachsenhausen

Füreinanderdasein

MVZ Sachsenhausen