Krankenhaus Sachsenhausen

Diakonie im Zentrum

fachlich kompetent –
    christlich engagiert

Die DGD-Kliniken sind ein christlicher Klinikverbund, der den einzelnen Patienten als Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt und zugleich eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellt.

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Geburtshilfe & Pränatalmedizin

OP-Bonding während des Kaiserschnittes

Bonding - als bonding (englisch: Verbindung, Verbundenheit) wird das emotionale Band zwischen dem Kind und seinen Eltern bezeichnet.

OP-Bonding - vor dem Kaiserschnitt erhalten Sie von uns ein "Bonding-Tuch". Sie ziehen es wie einen Bustier an.  Möglichst sofort nach der Entbindung wird das Neugeborene auf Ihren nackten Oberkörper, in das Tuch gelegt, wo es so sicher gehalten wird. Das Kind spürt Ihre Körperwärme und Ihren Atem, hört Ihren vertrauten Herzschlag und riecht Ihren ureigenen Duft. Die erste Kontaktaufnahme und der erste Haut an Haut Kontakt kann stattfinden.

Bonding zum Vater - wenn bei der Mutter eine "Vollnarkose"  durchgeführt wird, dürfen auch Väter bei uns "bonden". Dazu wird das Neugeborene nackt, in einem Abstand von 25-30 cm, auf die Brust des Vaters gelegt. Diese Entfernung entspricht dem Abstand beim Stillen zum Gesicht der Mutter. Sprechen Sie in dieser Zeit leise mit Ihrem Kind.

Vorteile des OP-Bonding - sind neben der guten Mutter-Kind-Bindung weniger postnatale  Depressionen. Durch das erste Saugen an der Brust wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, welches die Blutung der Gebärmutter stillt. Die Milchbildung wird angeregt, sodass das Saugen schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt geschehen kann. Das Neugeborene selbst kann sich bei der Mutter schneller wieder aufwärmen. Dem Vater kann die Angst genommen werden, da er die ganze Zeit anwesend ist.

 

Wenn Sie zum OP-Bonding noch Fragen haben, sprechen Sie uns hierzu gerne an!

 

 

 

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