Krankenhaus Sachsenhausen

Diakonie im Zentrum

fachlich kompetent –
    christlich engagiert

Die DGD-Kliniken sind ein christlicher Klinikverbund, der den einzelnen Patienten als Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt und zugleich eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellt.

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Professor Stein

Funktionsdiagnostik

Funktionsdiagnostische Untersuchungen können Erkrankungen nachweisen, die durch folgende Mechanismen verursacht werden:

  • gestörte Bewegungsmuster des Magen-Darm-Traktes
  • mangelnde Produktion von Verdauungssäften
  • unzureichende Fähigkeit des Darmes, bestimmte Nährstoffe aufzunehmen
  • gestörte Wahrnehmung von Reizen im Magen-Darm-Trakt

Solche Störungen können mit üblichen Verfahren wie Magen- oder Darmspiegelung oder auch Blutuntersuchungen in aller Regel nicht diagnostiziert werden, weil sie nicht zu Schleimhaut- oder Blutwertveränderungen führen. Ein Beispiel hierfür sind Muskelkrämpfe an der Speiseröhre, die Schmerzen verursachen können. Man kann sie bei einer Spiegelung nicht zuverlässig sehen und schon gar nicht ausschließen, weil die Krämpfe nur in Abständen auftreten und durch die bei einer Spiegelung übliche leichte Narkose zusätzlich gebremst werden. Mit einer funktionsdiagnostischen Methode kann man hingegen Drücke in der Speiseröhre über einen längeren Zeitraum messen und so Muskelkrämpfe aufdecken. Die Diagnose bildet dann die Voraussetzung für eine gezielte Therapie.

Die einzelnen funktionsdiagnostischen Verfahren sind sehr unterschiedlich und auch mit einem sehr unterschiedlich großen Aufwand verbunden. Oft genügt das Trinken oder Essen einer harmlosen Testsubstanz mit anschließendem Sammeln von Atemproben. Für andere Untersuchungen muss eine Messsonde im Magen-Darm-Trakt platziert werden.  Es handelt sich aber sämtlich um risikoarme Untersuchungen, die am Krankenhaus Sachsenhausen mit großer Erfahrung durchgeführt werden. Ein Teil der in unserer Klinik durchgeführten aufwendigeren Verfahren wird deutschlandweit sonst gar nicht oder nur an sehr wenigen anderen Kliniken angeboten.

 

Spezielle Funktionsdiagnostik

  • H 2-Atemtests
  • 13C-Atemtests
  • 24-Stunden pH-Metrie
  • Ösophagusmanometrie
  • Sekretin-Test zur Messung der Bauchspeicheldrüsenfunktion

 

 

Langzeit-PH-Metrie und Impedanzmessung

Gastroenterologie Frankfurt

Sind Endoskopie und Röntgenbreischluck nicht richtungweisend, so kann Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre mittels einer Impedanzmessung (lat. Leitfähigkeitsmessung) nachgewiesen werden. Da man mit der pH-Metrie  nur sauren Rückfluss erfasst, erfolgt im Refluxzentrum am Krankenhaus Sachsenhausen der kombinierte Einsatz beider Verfahren in einem Arbeitsgang (=> Impedanz-pH-Metrie). Hierzu wird dem Patienten durch die Nase ein Katheter in die Speiseröhre gelegt. 

Ösophagusmanometrie

Sodbrennen Frankfurt

Nicht selten, insbesondere bei älteren Menschen und liegt die Ursache der Beschwerden an einer Störung des Bewegungsablaufes der Speiseröhre (Motilitätsstörung). Im Reflux-Zentrum am Krankenhaus Sachsenhausen steht eine hochaufösende Manometrie zur Verfügung. Hier werden an mehreren Punkten gleichzeitig die Druckveränderungen während des Schluckaktes gemessen um so feinste Störungen graphisch darzustellen  und zu analysieren. Diese Untersuchung wird unter örtlicher Betäubung des Nasen-/Rachenraumes durchgeführt. Es ist keine Narkose erforderlich. Der Umfang des Messkatheters  beträgt nur wenige Millimeter. Der Patient kann während der Untersuchung eine sitzende Position einnehmen.

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