Krankenhaus Sachsenhausen

Diakonie im Zentrum

fachlich kompetent –
    christlich engagiert

Die DGD-Kliniken sind ein christlicher Klinikverbund, der den einzelnen Patienten als Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt und zugleich eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellt.

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Refluxzentrum Frankfurt

Medikamente

© tashatuvango / Fotolia

Seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten haben sogenannte Protonenpumpenhemmer dafür gesorgt, dass operative Eingriffe am Magen drastisch abgenommen haben. Durch diese Medikamente wird die Produktion der Magensäure stark reduziert. Entsprechend gelten sie zur Behandlung der Refluxkrankheit, von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, als Teil der Behandlung bei Helicobacter-Infektionen und beim Zollinger-Ellison-Syndrom als wichtige Grundpfeiler. Die Medikamente sind in der Regel gut verträglich und der Großteil der Behandelten hat unter der Therapie keine Beschwerden. Nichtsdestotrotz ist die Langzeitbehandlung mit Protonenpumpenhemmer zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen wie Osteoporose, Nierenproblemen, Diarrhoe und einem erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden.

H2-Rezeptorenblocker

H2-Rezeptorenblocker, wie z. B. Ranitidin, hemmen die Bildung der Magensäure und gelten als Ersatzmedikament, sofern Protonenpumpenhemmer nicht verabreicht werden können. Die H2-Rezeptorenblocker wirken nach ca. 30 Minuten und haben eine effektive Wirkdauer von 8 bis 12 Stunden.

Antazida

Antazida kann ein effektives Mittel für die Neutralisierung der Magensäure sein, wirken jedoch deutlich weniger ausgeprägt als Protonenpumpenhemmer und H2-Rezeptorantagonisten. Diese Medikamente sind gut verträglich und können rezeptfrei erworben werden.

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